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Pop-Art

Kreativität & Erfindergeist

Hier finden Sie Bilder, Zeichnungen und Basteleien von Kindern,
die auf der Station therapiert wurden.
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Nina`s Minipuppenstube

Das zehnjährige Mädchen ist begeistert von ihrem Kunstwerk!
Mit wenigen Mitteln aus Holz, Papier, Plastik, Kleber und Farben zauberte sie nicht nur ein Häuschen, sondern auch die Möbel, Bilder, den Teppich, ein weiteres Kunstwerk und die Bewohnerinnen. Kein Wunder, sind doch Nina`s liebste Hobbys Malen und Basteln.
Liebe Nina, bist Du das mit der schwarzen Mütze
und den roten Bändern darauf?

Bild/Text: Nina und Gunda

Fräulein H und das Gefühl für Farben

Das fünfjährige Mädchen hatte in seinem wochenlangen Klinik-aufenthalt eine unglaubliche Freude am Malen und legte eine Schaffenskraft an den Tag, die man nur bewundern kann. Während ihres kreativen Tuns mit Wasserfarben erfand Fräulein H mit Gundula, der Kunsttherapeutin, spannende Geschichten. Und wenn die beiden wriklich gut drauf waren, sangen sie sogar, was sich auch in den Bildern ausdrückt. Das begabte Mädchen bastelt sehr gerne, doch vor allem liebt es Malen mit Aquarellfarben. Auch bewegt sich Fräulein H geschmeidig und mag jetzt auch Wasser, was früher eher nicht der Fall war. Mit großer Freude geht die kleine Künstlerin in die Schmetterlingsgruppe des Kindergartens.
Vielen Dank, liebe H,  für die schönen Bilder.
Bilder: Fräulein H, Text: Gundula
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Höhle
Luftballons
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Wasser
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Rahmen
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Gesichter
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Tupfen

S c h a t t e n k ü n s t l e r

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Nikita,
ein fünfjähriger Bub aus der Ukraine, der zurzeit auf der Station Intern 3 therapiert wird, ist nicht nur ein begabter Baumeister, sondern auch Theaterkünstler, der fantasievolle Geschichten gerne in Szene setzt. Nachdem ihm Kunsttherapeutin Gundula einen großen Karton mitbrachte, machte er sich mit Begeisterung an seine neueste Idee: ein Schattentheater. Schon zu Hause bastelte er mit Eifer an Kulissen und Figuren. Nikita liebt Wasser, spielt gerne mit Legobausteinen, doch besonders fasziniert ihn das Werkeln mit Pappe und Papier. Sehr gerne spielt er auch mit anderen Kindern, und es ist schön mit anzusehen, wie liebevoll er mit ihnen umgeht. Wenn Sie das lesen, baut Nikita schon an einem Parkhaus. Er probiert Einiges aus, kreiert neue Elemente und hat viele tolle Ideen im Kopf. Vielleicht macht er sich bald an eine Garage für Gundulas Fahrrad mit Service- und Waschstation. Lieber Nikita, ich habe zwei Bikes, doch keine Garage dafür!?

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Emma
Die junge Patientin schafft es mit großer Fantasie ihre Emotionen kunstvoll aufs Papier zu bringen.
Von Langeweile geplagt besinnt sich Emma auf ihr kreatives Potenzial und lässt ihren Gedanken freien Lauf. Im Dasein ohne Raum und Zeit fühlt sie sich
frei. Emma verspürt keine Sorgen in ihrer geistigen Kraft ohne Grenzen.
Sie empfindet Glück im familiären Ambiente der Station, so dass Emma die Tiefen
des Klinikaufenthalts überwindet und ihr verlorenes Selbstbewußtsein stetig wachsen spürt. Glücklich in der wiedergewonnenen Kreativität!
 

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Austoben in der Langeweile. KLIPP!

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Lebendigkeit und Freude, die vom Umkippen überrascht werden und Spass daran haben.
 

Eine geheimnisvolle Gestalt. Umhüllt von Regenbogennebel.

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Ein Einhornpapagei, den es nicht gibt, wird Emmas Lieblingsmaskottchen. Ein Wunder? Doch kann es nicht auch eine Einhornmamagei sein!? Dann wäre es ein zweites!

Laut donnert es. Doch nichts ist zu sehen. Wenn doch, so würde man erleichtert lächeln: ein Wasserfall!

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Das Gesicht.
Die Augen.
Fixieren etwas.
Das Ziel nach einer schwierigen Zeit!

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Snoezelenwagen

 

Das "bewegliche Entspannungswunder" erobert die Herzen der krebskranken Kinder auf der Station.

Eltern und Kinder warten geduldig bis Jessica, die Erzieherin auf Intern 3, den Zauberwagen ins Zimmer schiebt. Durch die individuellen Einstellungen von Farben, Bildern, Geräuschen, Gerüchen und Geschichten ergeben sich tolle Möglichkeiten, für jedes Kind eine passende Entspannungsmöglichkeit zu finden. Ein kleiner Patient, seeeeehr groooooßer FC-Bayern-Fan, wünschte sich, dass die Wassersäule immer ROT leuchten sollte. Ein kleines Mädchen liebt die Unterwasserwelt und baute sich mit den Schläuchen eine Höhle in ihr Bett, in der sie sich dann einkuschelte.

Eltern sagen, dass der "Snoezelenwagen" ihren Kindern sehr gut tut und dass sie es kaum erwarten können, bis der Medicart, wie er auch genannt wird, bald wieder in ihr Zimmer geschoben wird. Auf der ganzen Abteilung ist das fahrbare Zauberschränkchen im Einsatz, besonders im LAF und auf Intern 3, in denen Kinder, Jugendliche und Eltern längere Aufenthalte haben.

Finanziert wurde der Snoezelenwagen aus Spenden. Wer möchte da nicht "mitsnoezelen"? Bilder: Jessica Nägele - Erzieherin

 

Paul, Erfinder des „Infusak“

 

Paul liebt es auf dem Stationsflur rauf und runterzusausen. Am liebsten auf dem Traktor und im Schlepptau seinen Infusionsständer. Noch lieber wäre ihm, wenn er ganz alleine, ohne fremde Hilfe seine Runden drehen könnte. So tüftelte er mit Jessica, der Kunsttherapeutin, lange an einer Lösung seines Problems. Plötzlich hatten die beiden eine Superidee! Schon der erste Versuch war erfolgversprechend. Doch es durfte keine Schnur sein, sondern eine feste Verbindung zwischen Traktor und Ständer. Wieder überlegten die beiden." Holz, Metall oder Plastik?" Na klar: "Plastik!" Doch wie herstellen?  Mit einem 3D-Drucker!", schlug Jessica vor.
Noch am gleichen Tag mobilisierte sie ihren Freundeskreis. „Ja klar, einen solchen haben wir“, antwortete ein Freund, ein Ingenieur. Dann ging alles ganz schnell! Ausmessen, Zeichnungen anfertigen, Maße eintragen und Brief absenden. Der
Ingenieur verstand und legte gleich los. Und schon eine Woche später hielt Paul seine Erfindung in Händen: die „Infusionsständer-Anhänger-Kupplung“. Seine Freude war riesengroß. Auch Jessica strahlte. Und was folgte dann? . . . Der erste Test natürlich! Seitdem fährt Paul, der Daniel Düsentrieb der Station Intern 3, höchst zufrieden den langen Flur rauf und runter und freut sich in jeder Kurve über seinen kongenialen Infusak. „Paul, lass doch bitte auch mal Jessica damit fahren!“

Bravo Yannik! 

 

Yannik (12) bastelte gemeinsam mit Jessica über Wochen an diesen schönen Bildern. Da der junge Künstler leider nicht aufstehen konnte, werkelte und malte er im Bett und hat sich immer wieder neue Motive einfallen lassen, die Jessica dann an Fensterscheiben und Möbeltüren kleben durfte. Obststände voll mit Äpfel, Birnen, Kirschen, Bananen, Zitronen, Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren. Auch Karotten werden angeboten. Obst und Gemüse haben eigene Körbe. Und natürlich hat Yannik auch an all die Bäume und Sträucher gedacht, an denen das Obst wächst.

Ob Yannik von allem probiert hat, hat er nicht verraten. Sein Werk ist eine Zierde und erfreut alle auf der Station! Bravo Yannik!

Alles Gute für Dich und Deine Familie!

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Leinwand-Schmetterling

Die zehnjährige Künstlerin und der schmunzelnde Schmetterling.  „Huiiiii, gleich fliegen wir davon!“

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Erst sieben Jahre jung und kann schon so gut basteln! Hat das Mädchen denn keine Angst vor dem Skorpion mit einem soooooo großen Stachel?

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Karton-Dino

„Wo ist denn schon wieder die Maske?“, fragt sich der zehnjährige Junge und steckt die Hand in den Kopf des selbst gebastelten Dinos.

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Juli 2021

Europameisterschaftsball aus Gips!

Ein 13-jähriger Bub brachte seine Liebe zum Fußball mit einer runden Skulptur zum Ausdruck. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er als Stürmer im Verein. Seine Lieblingsmannschaft ist Paris Saint-Germain – PSG. Kein Wunder also, wenn er den Sockel in den Farben Frankreichs bemalte. Wir wünschen dem Jungen alles Gute, und dass er noch viele Tore schießt!

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Januar 2020

Tanzendes Kind vor dem Mond

Die Künstlerin, 10, hat sich in ein Bild aus dem Internet verliebt und es immer und immer wieder angesehen. Dann begann sie es in mehreren Etappen nachzumalen – mal mit der Erzieherin, mal mit der Kunsttherapeutin. Daraus ist ihre ganz eigene wunderschöne Version entstanden, worüber das Mädchen sehr, sehr glücklich ist.

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Januar 2020

Vulkan

Der junge Künstler, 10, wusste sofort, was er basteln wollte: einen ganz, ganz großen Vulkan, der auch noch Feuer und Lava speit. Während seiner Arbeiten an dem Werk mit Packpapier und Kleister, wechselte sich sein Begeisterung für das klebrige Material mit berührenden Gedanken zu seiner Erkrankung und seinem momentanen Leben, die der Knabe mit der Kunsttherapeutin sehr offen teilte.

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April 2019

Children for future!

Das Bild zeigt die idyllische Welt eines zwölfjährigen Buben. Doch plötzlich dringen Alien ein und versuchen sie zu erobern, indem sie mit Goldkanonen alles vergolden und so bewegungslos machen.Das Haus, den Regenbogen, die Menschen am Lagerfeuer und sogar die Sonne. Da steigt eine Gestalt in einem Schutzanzug aus einer Geheimluke und nimmt den Kampf gegen die Eindringliche auf. An seinem speziellen Anzug prallen die Goldkanonenkugeln ab, schleudern zurück und treffen die Alien, die augenblicklich in Staub zerfallen. So wird auch die Vergoldung der Welt gestoppt und die Gefahrist gebannt. Alles ist wieder gut – symbolisiert durch das rote Herz (links Mitte).

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Die sehr junge Malerin (5 Jahre) freut sich ebenso über den Frühling mit Sonne, Regen und vielen Insekten und Vögeln, die es sogar fertig bringen über den Regenbogen zu fliegen. Sie wünscht sich sogar zwei Sonnen und zwei Regenbögen, und natürlich viel Bäume, Blumen und blühende Wiesen.

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Die Künstlerin (9 Jahre) hatte einige Tage lang starke Schmerzen hinter sich und hat sich beim Anblick der Sonne, die ihre Strahlen zu ihr in das Krankenzimmer sandte, so gefreut, dass sie spontan den Frühling und alles was sie an ihm besonders mag, malte. Möge ihr der Osterhase viele buntbemalte Eier verstecken!

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Januar 2019 

 

Dreimaster mit vielen Kanonenöffnungen. Sehr stabil gebaut, was dem Kapitän wichtiger ist als Schnelligkeit und Beweglichkeit. Piratenschiff aus Holz. Es ist leicht, hat ein großes Segel und ein Ausgucknest, um alles gut überschauen zu können. Und was benötigen Schiffe noch? Das sieht man auf Bild drei: Kanonen, Waffen, Anker und einen Sessel für den Kapitän. Alles aus Ton geformt. Konstrukteur und Erbauer ist ein zehnjähriger Bub, der sich jetzt schon Gedanken macht, wie er mal die Welt bereisen möchte.

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